Zum Internationalen Anti-Diät-Tag am 6. Mai bezieht Dr. Norbert Preetz eine klare Position: „Diäten funktionieren nicht. Zumindest nicht langfristig.“
Die Statistik gibt ihm recht: Über 90 % aller Diäten enden im sogenannten Jo-Jo-Effekt. Der Körper, durch den Verzicht in einen Hungersnot-Modus versetzt, speichert nach der Diät jede Kalorie doppelt, um für die nächste „Hungersnot“ gewappnet zu sein.
Das Ergebnis ist oft ein höheres Gewicht als zuvor und ein zerstörtes Selbstwertgefühl.
„Das Problem ist, dass Diäten gegen die Biologie und gegen die Psyche arbeiten“, erklärt der Hypnosetherapeut.
„Wir essen ja meistens nicht aus echtem, körperlichem Hunger. Wir essen aus Frust, aus Langeweile, zur Belohnung, aus Einsamkeit oder Stress.“ Essen dient als emotionaler Stoßdämpfer.
Solange dieses emotionale Bedürfnis nicht anderweitig gestillt wird, ist jeder Verzicht ein qualvoller Kampf gegen sich selbst, den man auf Dauer nur verlieren kann.
Die Hypnosetherapie setzt daher nicht am Teller an, sondern im Kopf. Ein besonders wirkungsvolles Werkzeug ist das „Virtuelle Magenband“.
In tiefer Trance wird dem Unterbewusstsein suggeriert, der Magen sei operativ verkleinert worden.
„Das klingt für den rationalen Verstand absurd, aber das Unterbewusstsein nimmt diese Suggestion an“, berichtet Dr. Preetz aus jahrelanger Erfahrung.
Klienten berichten, dass sie plötzlich nach sehr kleinen Portionen satt sind – ganz natürlich, ohne Zwang und ohne die Risiken einer echten Operation.
Gleichzeitig werden in der Therapie die emotionalen Ursachen des Essverhaltens („Emotionales Essen“) aufgelöst.
Wenn das Essen nicht mehr als Seelentröster herhalten muss, reguliert sich das Gewicht oft von ganz allein. „Hören Sie auf, Kalorien zu zählen, und fangen Sie an, auf Ihren Körper zu hören“, rät Preetz.
„Der Anti-Diät-Tag ist der perfekte Tag, um Frieden mit dem eigenen Körper zu schließen.“







