Internationales Kaffee- und Teefestival in der Mensa am Benölkenplatz // Kulturvereine stellen Spezialitäten und Traditionen vor // Begegnung und Austausch im Mittelpunkt
Beim internationalen Kaffee- und Teefestival am Mittwoch, 23. September, wurde die Mensa am Benölkenplatz zum Treffpunkt verschiedener Kulturen. Im Rahmen der Interkulturellen Woche präsentierten Bocholter Kulturvereine typische Tee- und Kaffeespezialitäten, informierten über deren Herkunft und Zubereitung und kamen mit den Gästen ins Gespräch.
Von afghanischem Chaye SIA über syrischen Ahoa bis zu britischem Tetleys Tea, osteuropäischem Kompot und eritreischem Kaffee reichte die Auswahl der Getränke, die beim internationalen Kaffee- und Teefestival probiert werden konnten. Passend dazu boten die beteiligten Vereine und Gruppen verschiedene landestypische Speisen und Leckereien an.
Beteiligt waren die Afghan Hazara Deutsche Gemeinschaft Bocholt e.V., die Deutsch-Britische Gesellschaft, der Deutsch-Syrische Verein, die Ahmadiyya Muslim Jamaat Bocholt, die EWIBO, der Eritreische Kulturverein sowie die RUCH Deutsch-Ukrainische Gemeinschaft, der Koptische Verein sowie die sich zurzeit in Gründung befindene Deutsch-Somalische und Libanesischer Hilfe- und Entwicklungsverein.
Dabei ging es nicht allein ums Probieren. Die Beteiligten erklärten, wie die jeweiligen Getränke traditionell zubereitet werden, welche Bedeutung sie in ihren Herkunftsländern haben und zu welchen Anlässen sie getrunken werden. So entstanden an den einzelnen Ständen zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche. Genau diese Begegnungen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Bei Kaffee, Tee und kleinen Speisen kamen Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und lernten kulturelle Traditionen kennen.
„Kaffee und Tee gehören in vielen Kulturen ganz selbstverständlich zu Begegnung und Gastfreundschaft. Das Festival zeigt, wie leicht daraus auch neue Gespräche und Kontakte entstehen können“, erklärt Bruno Wansing, Mitorganisator der Interkulturellen Woche und Integrationsbeauftragter der Stadt Bocholt, „wer miteinander ins Gespräch kommt und etwas über die Traditionen anderer erfährt, entdeckt schnell Gemeinsamkeiten. Genau davon lebt die Interkulturelle Woche.“







