Mit der erfolgreichen Umsetzung des Projekts „Intelligente Einzelraumsteuerung“ setzen Smart City und die Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung der Smart-City-Strategie. Das Pilotprojekt im Rathaus Hohenlimburg zeigt großes Potenzial für mehr Klimaschutz und einen wirtschaftlichen Gebäudebetrieb bei der Stadt Hagen.
Dort findet der Einsatz von Energie künftig noch gezielter statt: Rund 200 Heizkörper wurden mit intelligenten Thermostatventilen ausgestattet. Die neue Technik passt die Heizleistung automatisch an die Nutzung der Räume an. Erste Ergebnisse zeigen bereits eine deutliche Wirkung. Der Heizenergieverbrauch konnte im bisherigen Erhebungszeitraum um rund 20 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Verbrauch gesenkt werden. Das Pilotprojekt wurde im laufenden Verwaltungsbetrieb umgesetzt und durch das Programm klimakommune.digital gefördert. Die intelligente Heizungssteuerung berücksichtigt die zeitliche Nutzung von Räumen und reguliert die Temperatur entsprechend. Nicht genutzte Räume werden weniger beheizt, während die Temperatur bei bevorstehender Nutzung rechtzeitig wieder angepasst wird.
„Mit diesem Pilotprojekt machen wir Digitalisierung ganz konkret erlebbar. Intelligente Technologien helfen uns dabei, Energie gezielt dort einzusetzen, wo sie tatsächlich benötigt wird. Das schont nicht nur den städtischen Haushalt, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Dr.-Ing. Dominik Noroschat, Sachgruppenleiter Smart City bei der Stadt Hagen. Das Rathaus Hohenlimburg dient dabei als Pilotgebäude. Die positiven Erfahrungen sollen genutzt werden, um einen möglichen Einsatz der Technik in weiteren städtischen Liegenschaften zu prüfen. Zwei weitere geeignete Gebäude wurden bereits identifiziert. Das Projekt zeigt damit beispielhaft, wie digitale Lösungen im Gebäudebetrieb unmittelbar Wirkung entfalten können: weniger Energieverbrauch, geringere Kosten und zugleich ein komfortables Raumklima für Beschäftigte und Besuchende.








