Die Volkshochschule Bochum (vhs) bietet am Samstag, 10. Oktober, zwei spannende Rundgänge an. Interessierte können sich telefonisch unter 02 34 / 910 – 15 55 sowie online unter vhs.bochum.de anmelden. Die Teilnahme kostet jeweils acht Euro, Ermäßigungen sind möglich.
Von 14 bis 16.15 Uhr lädt die vhs mit dem Rundgang „Grummer Geschichte“ (Kursnummer: N12010) zu einer Entdeckungsreise durch den über 800 Jahre alten Stadtteil ein, der seit 1904 zu Bochum gehört. Anhand von Tafeln, Fotos und Karten wird die Entwicklung Grummes nachgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die Bedeutung der Zeche Constantin sowie die Zeit des Zweiten Weltkriegs mit der Unterbringung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie Kriegsgefangenen. Ein weiteres Thema ist die Anlage der Grummer Teiche in den 1970er Jahren, die wesentlich zum Erhalt des dörflichen Charakters beigetragen hat. Hinweis: An der Liboriusstraße ist eine starke Steigung zu bewältigen. Treffpunkt ist vor der Grummer Kirche an der Josefinenstraße.
Ebenfalls von 14 bis 16.15 Uhr widmet sich die vhs im Rundgang „Eine moderne Großstadt entsteht – Architektur der 1920er Jahre in Bochum“ (Kursnummer: N12013) einer prägenden Epoche der Stadtentwicklung. Nach 1924 erlebte Bochum einen regelrechten Bauboom, aus dem zahlreiche repräsentative und innovative Gebäude hervorgingen. Die Tour führt unter anderem zum Lueg-Haus, zur Sparkasse, zum Rathaus sowie zur ehemaligen Hauptpost, dem zukünftigen Haus des Wissens. Treffpunkt ist am Konrad-Adenauer-Platz vor dem Handelshof/Mandragora.








