Vier Jahrzehnte. 550 gedrehte Folgen. Drei Hauptabendfilme. Und viel Schatten, viel Licht auf dem Hamburger Kiez des PK 14: Das „Großstadtrevier“ wird 40 Jahre!
Das Erfolgsgeheimnis des Serien-Dauerbrenners? Ganz nah am echten Polizeialltag und den Menschen dahinter erzählt die Serie ihre Geschichten mit viel Herzenswärme – und mit Hamburg als heimlicher Hauptdarstellerin. Dabei bleibt sie sich in einem Punkt treu: Spannender Krimi geht auch ohne Mord. Von Arthur Brauss, Mareike Carrière, Anja Nejarri, Andrea Lüdke, Jens Münchow, Dorothea Schenk, Ann-Cathrin Sudhoff, Peter Fieseler, Wanda Perdelwitz, Steffen Groth bis hin zum legendären Jan Fedder – die Liste der prägenden Gesichter des „Großstadtrevier“ ist eindrucksvoll. Prominente Gastdarsteller waren u. a. Freddy Quinn, Heinz Strunk, Steffen Henssler, Ilse Werner, Axel Milberg, Olivia Jones, Tim Mälzer, Klausjürgen Wussow, Barbara Schöneberger, H. P. Baxxter (Scooter), Roger Cicero und Heinz Rudolf Kunze.
Maria Ketikidou: „Ich durfte 33 dieser 40 Jahre miterleben und habe gesehen, wie Menschen gingen und etwas daließen, neue kamen und plötzlich wieder etwas anderes möglich wurde. Vielleicht wird man genau so 40: indem man sich verändert und sich trotzdem treu bleibt. Jan war für mich natürlich ein ganz besonderer Teil dieser langen Reise. Und ich glaube, er fände es großartig, dass es immer noch weitergeht. Er würde wahrscheinlich sagen: ‚Mach dir nicht so ’nen Kopp, Kleene. Dat löppt.'“
Diana Schulte-Kellinghaus, Executive Producerin NDR: „Als 1986 die erste Klappe fiel und am 16. Dezember desselben Jahres die erste Folge mit dem damals provokanten Titel ‚Mensch, der Bulle ist ’ne Frau‘ ausgestrahlt wurde, ahnte niemand, was daraus entstehen würde. Den Blick für das, was Menschen bewegt, hat die Serie über vier Jahrzehnte nicht verloren, sondern zum Teil ihres Erfolges gemacht.“
Frank Beckmann, NDR-Programmdirektor: „Seit 40 Jahren beweist das ‚Großstadtrevier‘, dass gute Unterhaltung und gesellschaftliche Relevanz sich gut ergänzen können. Die Serie hat sich im Laufe der Jahre zwar verändert, dabei aber nie ihren Markenkern verloren: Das ‚Großstadtrevier‘ zeigt die großen und kleinen Konflikte und – was mir besonders gefällt – es sucht auch nach Lösungen. Somit ist die Serie zeitgemäßer denn je. Meine herzlichsten Glückwünsche und mein großer Respekt an alle Beteiligten vor und hinter der Kamera!“
Das Jubiläum feierten die Darstellerinnen und Darsteller Maria Ketikidou, Enrique Fiß, Patrick Abozen, Saskia Fischer, Sinha Melina Gierke, Özgür Karadeniz, Sven Fricke und Sofie Junker und die ehemaligen Darstellerinnen Andrea Lüdke und Dorothea Schenck, am Mittwoch, 7. Oktober, mit einer Preview in der Astor Film Lounge in Hamburg gemeinsam mit der ARD, dem NDR, dem Filmteam der Letterbox Filmproduktion, mit Torsten Wacker (Regie Serienfolge „Der Prozess“), Kirsten Laser (Regie Spielfilm „Großstadtrevier – Knockout“) und weiteren Gästen. Zu den emotionalen Höhepunkten des Abends gehörten u. a. ein Streifzug durch 40 Jahre, der Talk mit dem Cast sowie Maria Ketikidous „Brief an das Revier“. Der Titelsong des „Großstadtrevier“ wurde zum Karaoke-Hit: Angeführt vom Moderator des Abends, Yared Dibaba, und begleitet vom Akkordeonspieler Nenad Lautarevic aus der gemeinsamen Band, sang zum großen Finale der komplette Kinosaal mit.
Neue Folgen der Vorabendserie „Großstadtrevier“ gibt es immer montags um 18:50 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek. Der Spielfilm „Großstadtrevier – Knockout“ wird Anfang 2027 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.







