Die Tomatis-Methode: Gutes Hören hält gesund
© Tomatis-Institut Papenburg/akz-o

Die Tomatis-Methode: Gutes Hören hält gesund


(akz-o) Wussten Sie, dass bei Problemen mit Gleichgewicht oder Koordination, bei Ängsten, Erschöpfung, Burnout, bei Lernschwierigkeiten, Vergesslichkeit, ADHS oder Autismus die Ohren eine entscheidende Rolle spielen können? Professor Alfred Tomatis fand heraus, dass unser Gehör nicht nur beim Spracherwerb, sondern auch für Gleichgewicht, Motorik, Konzentration, Stimme und Wahrnehmungsverarbeitung von Bedeutung ist. Er entwickelte die Tomatis-Methode, ein Hörtraining mit spezieller Technik und Musik, das auf das Körpersystem wirken kann.

Fehlleistungen des Gehörs bearbeiten

Die Tomatis-Trainerinnen Claudia Krüger, Papenburg (www.ein-klang-raum.de, Tel. 04961 7686406) und Bettina Kuppels-Whichelo, Nettetal (www.tomatis-institut-nettetal.com, Tel. 02153 409112) helfen seit Jahrzehnten in ihren Instituten, Fehlleistungen des Gehörs mit der Tomatis-Methode zu bearbeiten. „Damit können bei Jung und Alt viele Funktionen über das Ohr verbessert und Probleme reduziert bzw. behoben werden“, so die Fachfrauen. „Aktuell erleben wir, dass viele Erwachsene zu uns kommen, die erschöpft sind. Täglich negative Nachrichten, täglich Krisenmodus“, so Claudia Krüger. „Hinzu kommen weitere Belastungen: Hohe Anforderungen im Beruf, unruhige Kinder, pflegebedürftige Angehörige, außergewöhnliche Ereignisse wie Jobverlust, Trennung, Trauer …“ „Aber auch gestresste, verhaltensauffällige und leistungsschwache Kinder benötigen immer häufiger unsere Hilfe“, ergänzt Bettina Kuppels-Whichelo, „denn bei allen muss das Gehör in der Lage sein, Reize zu filtern.“

Mit Hörtraining zu mehr Resilienz

Am Anfang stehen ein Gespräch und ein Hörtest. Der Test zeigt u.a., ob das Gehör funktioniert, ob hohe und tiefe Töne unterschieden und mit welchem Ohr die Geräusche wahrgenommen werden können. Dann beginnt das zweistündige Training an zehn Tagen in Folge: Erwachsene wie Kinder hören über besondere Kopfhörer ausgewählte Musik. „Mit dem Tomatis-Hörsimulator, dem elektronischen Ohr, kann die Musik so verändert werden, dass sie auf den Bedarf jedes Einzelnen abgestimmt wird“, so Claudia Krüger. „Die Ohren sind mit dem Vagusnerv verbunden. Er gilt als Selbstheilungsnerv, der Körper und Psyche in Balance bringt. Durch die Stimulation werden Prozesse im menschlichen System geordnet bzw. in Gang gesetzt.“ Beide Institute verfügen über Räume für Kinder und für Erwachsene und über mobile Technik.


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