Am kommenden Mittwoch, 14. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Liebfrauen-Gemeindezentrum
Der Lanferbach wird grüner und erlebbarer: Ende Oktober/Anfang November beginnt die Emschergenossenschaft mit der ersten naturnahen Umgestaltung des bereits abwasserfreien Gewässers. Im Vorfeld der Bauarbeiten lädt der Wasserwirtschaftsverband zu einer Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner ein: am Mittwoch, 14. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Liebfrauen-Gemeindezentrum an der Horster Straße 301b, Gelsenkirchen. Dort informieren Vertreter*innen der Emschergenossenschaft und der Unteren Wasserbehörde Gelsenkirchen über den Hintergrund der Baumaßnahme und das geplante Vorgehen und stehen für Fragen der Bürger*innen zur Verfügung.
Die ökologische Verbesserung des Lanferbachs in dem Abschnitt von der A2 bis zur Sutumerfeldstraße wird voraussichtlich bis Ende 2027 dauern. Die Emschergenossenschaft investiert rund fünf Millionen Euro in die Revitalisierung des einst offenen Schmutzwasserlaufes, der im Zuge des Generationenprojektes Emscher-Umbau vom Abwasser befreit wurde.
Im Zuge der naturnahen Umgestaltung der technisch stark überformten Gewässertrasse wird der Lanferbach unter anderem entfesselt, indem die Betonsohlschalen sowie weitere Befestigungen entfernt werden. Dort, wo der Platz es zulässt, erhält der Lanferbach zudem ein neues Gewässerprofil.
Emschergenossenschaft
Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de








