Das Bürgergeld ist Geschichte. Mit der neuen Grundsicherung will die Bundesregierung seit dem 1. Juli 2026 mehr Menschen in Arbeit bringen und stärker das „Fördern und Fordern“ in den Mittelpunkt stellen. Wer Termine im Jobcenter versäumt oder zumutbare Arbeit ablehnt, muss mit härteren Sanktionen rechnen. Gleichzeitig soll auch der organisierte Sozialleistungsmissbrauch konsequenter bekämpft werden. „Grundsicherung statt Bürgergeld: Mehr Druck, mehr Menschen in Arbeit?“ ist am Donnerstag, 27. August 2026, 22.15 Uhr, das Thema bei „Sarah Tacke“ im ZDF.
Kritiker bezweifeln, dass mehr Druck tatsächlich mehr Menschen in Arbeit bringt und warnen vor unverhältnismäßiger Härte. Befürworter halten dagegen: Wer arbeiten kann, muss auch arbeiten. Zugleich stellt sich die Frage, wie groß Arbeitsverweigerung und Leistungsmissbrauch tatsächlich sind und ob sich Arbeit gegenüber staatlicher Unterstützung wieder ausreichend lohnt.
Sarah Tacke klärt die Faktenlage, diskutiert über Verantwortung und Konsequenzen und sucht mit ihren Gästen nach konstruktiven Antworten auf die Fragen: Bringen härtere Sanktionen mehr Menschen in Arbeit? Reichen die Sanktionen aus? Und verhindert die Reform den organisierten Missbrauch von Sozialleistungen?
Zu Gast bei „Sarah Tacke“ sind der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß, Vorsitzender der Landesgruppe Hamburg, Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes (Mitglied Die Linke), die Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger (Freie Wähler), und Zarah Bruhn, Gründerin und Geschäftsführerin des Sozialunternehmens „Socialbee“.








