Hagen-Altenhagen: Verängstigte Frau berichtet Polizisten von häuslicher Gewalt
© RheinRuhr24

Hagen-Altenhagen: Verängstigte Frau berichtet Polizisten von häuslicher Gewalt


In Altenhagen suchte eine Hagenerin am Montag (21.09.) in den Morgenstunden eine Liegenschaft der Polizei auf. Als ein Beamter die Frau ansprach, zeigte diese immer wieder mit dem Finger zu ihrer Kehle. Sie zitterte stark und war verängstigt. Dem Polizisten gelang es, die Hagenerin zu beruhigen. Sie berichtete daraufhin, mit dem Tode bedroht worden zu sein. Ihr Lebenspartner habe ihr bei einem Streit am Vortag auf die Schulter und den Arm geschlagen. Sie habe sich deshalb direkt nach dem Vorfall von dem 32-Jährigen getrennt. Zunächst habe er dies auch verstanden. Am Montagvormittag habe er sie jedoch angerufen und geäußert, dass er zu ihr fahren und sie dann umbringen werde. Aus Angst sei die Hagenerin deshalb nicht in die gemeinsame Wohnung zurückgekehrt. Der Polizist rief den 32-Jährigen im weiteren Verlauf an. Der Mann erschien daraufhin in der Wache und erhielt ein Rückkehrverbot. Angaben zur Tat wollte er keine machen, er übergab dem Beamten jedoch seine Wohnungsschlüssel. Ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet. Die Hagenerin erhielt Unterstützung durch die Dienststelle für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei.


Share