Lärm begleitet den Alltag vieler Menschen. Er stört nicht nur, sondern kann auch krank machen. „Terra X„-Moderator Harald Lesch erkundet die Welt mit den Ohren und zeigt, wie unterschiedlich Klangwelten wirken und welchen Einfluss sie auf das menschliche Wohlbefinden haben. Ab Montag, 19. Oktober 2026, 8.00 Uhr, ist „Terra X Harald Lesch: Krank durch Krach“ im ZDF-Streaming abrufbar und am Dienstag, 20. Oktober 2026, 22.45 Uhr, im ZDF zu sehen.
Zwischen Dauerlärm und absoluter Stille
Ohne Schall keine Musik, aber auch kein Lärm. Laute Geräusche wie Straßenlärm können zur Gefahr werden, auch wenn wir sie bewusst kaum mehr wahrnehmen. Das Gehirn bleibt aufmerksam und reagiert auf alles, was die Ohren erreicht. Mögliche Folge: Dauerstress. Harald Lesch sucht nach den Grenzen des Hörens und erlebt dabei auch einen Ort nahezu vollkommener Stille: eine anechoische Kammer in München. In dem schalltoten Raum entwickeln Forschende neue Hörhilfen und testen Technologien, die das menschliche Hörvermögen unterstützen sollen.
Wie das Gehirn hört
Die Sendung zeigt außerdem, vor welche Herausforderungen komplexe Geräuschkulissen das Gehör stellen. Ob im Bahnhof oder im Restaurant: Das Gehirn muss ständig wichtige von unwichtigen Signalen trennen. Neue Technologien für Hörhilfen sollen künftig nachahmen, was das menschliche Gehirn dabei leistet. Doch nicht allein die Lautstärke entscheidet darüber, ob man einen Ort als angenehm empfindet, sondern auch, was man hört. Warum empfinden viele Menschen einen Presslufthammer als Belastung, während eine Amsel, die in ähnlicher Lautstärke singt, glücklich macht? Forschende untersuchen, welche Klänge als angenehm empfunden werden, um Klangwelten für akustisch lebenswerte Städte zu gestalten.
Noch mehr Wissenschaft im ZDF-Streaming-Portal und auf YouTube
Vertiefende Inhalte und ausführliche Interviews mit Expertinnen und Experten der jeweiligen „Terra X: Harald Lesch“-Folge sind im zeitlichen Umfeld der Sendung im ZDF-Streaming-Portal und auf YouTube abrufbar.
Die Sendung wird mit Untertiteln und im Web und in der App mit Gebärdensprache und Audiodeskription angeboten.








