Die Kellertür geht auf, es riecht muffig. An den Wänden ist nichts zu sehen. Doch der vertraute Kellergeruch kann auf ein Feuchteproblem hinweisen, das lange unbemerkt bleibt. Hinter Regalen, unter der Treppe oder an der Rückseite eines Schranks können Bedingungen entstehen, unter denen Schimmel wächst, bevor er im Alltag auffällt. Vor allem in den kühlen und feuchten Herbstmonaten steigt die Gefahr der Schimmelbildung.
Lüften allein reicht oft nicht aus
Gerade verborgene Stellen haben etwas gemeinsam: Die Luft bewegt sich dort kaum. Stehen Möbel dicht an einer kühlen Außenwand, gelangt zudem weniger Wärme aus dem Raum an deren Oberfläche. Dort steigt die relative Luftfeuchtigkeit. Für Schimmel kann das bereits genügen, auch wenn keine Wassertropfen sichtbar sind.
Regelmäßiges Stoßlüften und angemessenes Heizen gehören deshalb zur Vorsorge. Doch auch wer regelmäßig die Fenster öffnet, erreicht damit nicht jede Nische gleich gut. Abstand zwischen Möbeln und Außenwänden erleichtert die Luftzirkulation. Ein Hygrometer hilft, die Feuchtigkeit im Raum zu beobachten. Was hinter dem Kleiderschrank geschieht, zeigt sein Messwert allerdings nicht unbedingt.
Vorsorge durch kleine Lüfter
Wo die Luft kaum zirkuliert, können kleine Lüfter die Schimmelvorsorge unterstützen. Der ASL 100 von der Mould-EX GmbH aus Teningen ist beispielsweise für Raumecken und Nischen vorgesehen, der schmale ASL 200 für den Platz hinter Möbeln. Die Geräte bringen vorhandene Raumluft in Bewegung und verbessern so den Luft- und Wärmeaustausch an schwer erreichbaren Stellen. Damit Feuchtigkeit nach außen gelangt, bleibt regelmäßiges, an Raum und Wetter angepasstes Lüften wichtig (Infos unter www.mould-ex.de).
Das ist auch beim Kellergeruch entscheidend. Werden Ecken und Bereiche hinter Regalen besser durchlüftet und zugleich Feuchtigkeit abgeführt, können Materialien leichter trocken bleiben. So kann die Luftzirkulation dazu beitragen, muffigem Geruch vorzubeugen. Vorhandener Schimmel muss fachgerecht entfernt und die Feuchteursache behoben werden.
Ein dauerhaft offenes Kellerfenster ist dabei nicht immer hilfreich: Im Sommer kann warme, feuchte Außenluft an kalten Wänden die Feuchtigkeit sogar erhöhen. Bleiben Wände feucht oder kehrt Schimmel zurück, sollten Fachleute die Ursache klären und erforderliche bauliche Maßnahmen übernehmen. Zur Vorsorge gehört deshalb ein gelegentlicher Blick dorthin, wo sonst kaum jemand hinsieht: hinter den Schrank, unter die Treppe und in die stillen Ecken des Hauses.








