KI-Agenten: 58 Prozent der IT-Entscheider haben Sicherheitsbedenken
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KI-Agenten: 58 Prozent der IT-Entscheider haben Sicherheitsbedenken


(ots) Omada Identity hat den “ State of Identity Governance 2026„-Bericht veröffentlicht, für den 577 IT-Sicherheitsexperten in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Während die Einführung von KI schnell voranschreitet, entstehen durch unzureichende Identity-Security massive Sicherheitsprobleme.

Automatisierung und KI-Agenten lassen die Anzahl der Identitäten rasch wachsen. Vielen Sicherheitsverantwortlichen fehlen passende Governance-Modelle und die notwendige Transparenz, um mit dem Wachstum Schritt zu halten, so der Bericht.

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:

  • „Blindflug“ beim Reporting: 71 Prozent der Unternehmen messen, wie schnell sie Zugriffe bereitstellen. Dagegen verfolgen jedoch nur 57 Prozent kritische Risikoindikatoren wie verwaiste oder ungenutzte Konten.
  • Nicht-menschliche Identitäten dominieren:In den meisten Unternehmen übersteigen sie menschliche Identitäten im Verhältnis 50:1. Allerdings sind Verantwortung und Rechenschaftspflicht für diese meist auf mehrere Teams verteilt.
  • Hohes Vertrauen, wenig Messbarkeit: Führungskräfte vertrauen ihrer Identitätssicherheit, doch nur wenige erfassen handfeste Kennzahlen. Wichtige Indikatoren fehlen oft, wie die Abdeckung privilegierter Zugriffe, verwaiste Konten oder die Dauer bis Zugriffsrechte entzogen werden.
  • KI-Agenten halten Einzug: 85 Prozent der Unternehmen setzen bereits agentenbasierte KI ein oder testen sie. 58 Prozent nennen jedoch „Sicherheitslücken“ als größte Sorge bei der Implementierung.
  • Governance zwischen Wahrnehmung und Realität: C-Level-Befragte waren häufiger davon überzeugt, dass strenge Identitätskontrollen für KI-Agenten existieren. Sicherheitsverantwortliche hingegen waren hier wesentlich pessimistischer (48 Prozent gegenüber 35 Prozent). Durch die Kluft zwischen gefühlter und tatsächlicher Compliance wähnen sich viele Entscheider in trügerischer Sicherheit.
  • Zero Trust hat festen Stand in der IGA: 95 Prozent der Unternehmen haben Zero Trust in ihrer IGA-Lösung umgesetzt. Interoperabilitätsprobleme zwischen Identitäts- und Sicherheitsplattformen schränken jedoch die einheitliche Sichtbarkeit und Berichterstattung ein.

Der vollständige Bericht „State of Identity Governance 2026“ ist hier verfügbar.


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