Vom 6. bis 8. Oktober stehen besondere regionale Bio-Gerichte auf der Karte / Initiator ist die „Öko-Modellregion Münsterland“
„Gutes aus dem Münsterland“ gibt es in den kommenden Tagen im Kreisrestaurant Borken: Unter diesem Titel finden vom 6. bis 8. Oktober Aktionstage für mehr bioregionale Lebensmittel und Speisen statt. Initiiert und organisiert wird die Aktion vom Projekt „Öko-Modellregion Münsterland“ beim Münsterland e.V.. Ziel ist es, nachhaltige und gesunde Ernährung im Alltag der Küchen zu fördern und regionale Wertschöpfung zu stärken. „Gutes aus dem Münsterland – das ist gleichzeitig auch die Botschaft der Aktionstage, denn am besten ist es, wenn bei unseren Lebensmitteln beides zutrifft: biologisch erzeugt und direkt aus der Region. Genau das wollen die Aktionstage ins Bewusstsein rücken“, sagte Dr. Gerd Eckstein, Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung Borken für das Projekt „Öko-Modellregion Münsterland“.
Die Betreiber des Kreisrestaurants, ABH Event- und Gastroservice Bocholt, setzen in diesen Tagen verstärkt auf Bio-Lebensmittel aus der Region und zeigen, welche Produkte aus dem Kreis Borken und dem Münsterland auf dem Tisch landen können. So haben die Besucherinnen und Besucher etwa die Wahl zwischen Bio-Rindfleischklößchen mit Bio-Eierknöpfle und Bio-Erbsen oder Kürbiscremesuppe aus Bio-Kürbis und Bio-Karotten. An den anderen Tagen stehen auch Bio-Hähnchen, Bio-Gnocchi, Bio-Champignons oder Bio-Spinat auf dem Speiseplan, die Milch für Herrencreme und Milchreis ist ebenfalls Bio, genauso wie der Möhreneintopf und der Kaiserschmarrn.
Auf die Aktionstage weisen Plakate und Aufsteller im Kreisrestaurant hin, die auch generell auf das Thema bioregionale Lebensmittel eingehen „Mit der Aktionswoche wollen wir zeigen, dass nachhaltige Ernährung ganz praktisch und alltagsnah sein kann“, sagt Rebekka Hinckers, Projektmanagerin der Öko-Modellregion beim Münsterland e.V.. Die Aktionstage sollen auch dazu beitragen, regionale Landwirtschaft und Betriebe sichtbarer zu machen und langfristig nachhaltige Beschaffungs- und Ernährungsroutinen – sowohl in Betriebskantinen als auch zu Hause – zu etablieren. So lässt sich bewusste Ernährung nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern unmittelbar erleben – mit Lebensmitteln, die aus der eigenen Region kommen.
„Es stehen viele Gerichte – Spaghetti Bolognese, Möhreneintopf oder Kürbissuppe etwa – auf der Speisekarte, die es bei vielen Menschen in der Region auch zu Hause oftmals gibt – da lassen sich bioregionale Lebensmittel perfekt einsetzen“, so Kantinenleiterin Monika Hellwig von der ABH – Event- und Gastroservice OHG. Die Aktionswoche bietet dem Kreisrestaurant zudem die Möglichkeit, die Beschaffung regionaler Bio-Zutaten praktisch zu erproben, neue Bezugsquellen kennenzulernen und Impulse für eine nachhaltigere Speiseplanung zu gewinnen. Auch Fragen rund um Herkunft und Saisonalität können rund um den Speiseplan aufgegriffen werden.
Zum Hintergrund: Öko-Modellregion Münsterland
Im Verbundprojekt „Öko-Modellregion Münsterland“ arbeiten die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer NRW und den LEADER-Regionen unter Leitung des Münsterland e.V. zusammen. Das 2022 gestartete Projekt hat das Ziel, den Anteil bioregional erzeugter Produkte auf dem Feld, im Supermarktregal, auf dem Kantinenteller und im Einkaufskorb zu erhöhen. So werden Hofläden, kleinere Supermärkte, Betriebsrestaurants und schulische Mensen bei der Erweiterung des bioregionalen Sortiments begleitet. Es unterstützt die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Ziel, bis 2030 20 Prozent der Flächen ökologisch zu bewirtschaften. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen gibt es unter www.ömr.de/muensterland.








