Lehrkräfte-Befragung zeigt: Kontaktlinsen für Kinder noch immer die Ausnahme
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Lehrkräfte-Befragung zeigt: Kontaktlinsen für Kinder noch immer die Ausnahme


98 % der Grundschulkinder, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, tragen eine Brille – Kontaktlinsen spielen praktisch keine Rolle. Das zeigt eine von CooperVision initiierte Befragung, durchgeführt in Kooperation mit dem Verein Mehr Zeit für Kinder e.V. an 263 Grundschulen in Deutschland. Dabei könnten Kontaktlinsen gerade im Schulalltag eine sinnvolle Alternative vor allem für kurzsichtige Kinder sein: Sie bieten mehr Bewegungsfreiheit und reduzieren das Verletzungs- und Bruchrisiko, das mit einer Brille einhergehen kann.[1] Aber mehr noch: Es gibt sogar Kontaktlinsen, die das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bremsen können.[2],[3],[4]

Wie relevant das Thema ist, zeigt sich im Schulalltag deutlich: Kurzsichtigkeit ist mit 88 % die häufigste Sehauffälligkeit, die die befragten Lehrkräfte beobachten. Dennoch verfügen 71 % der befragten Grundschulen über keine festen Abläufe zum Thema Augengesundheit – ein klares Zeichen dafür, dass es an einer strukturierten Auseinandersetzung mit einem Thema fehlt, das angesichts zunehmender Kurzsichtigkeit bei Kindern stetig an Bedeutung gewinnt.[5]

Brille dominiert, Kontaktlinsen kaum im Bewusstsein

Darüber hinaus sehen Lehrkräfte, dass eine Brille im Schulalltag durchaus an ihre Grenzen stoßen kann. Insbesondere im Sportunterricht berichten 63 % der befragten Lehrkräfte von Sorgen vor einer Beschädigung der Sehhilfe, und 53 % gaben Unsicherheiten der Kinder bei Ballspielen an. In 43 % der an der Umfrage beteiligten Schulen nehmen die Kinder teilweise ohne ihre Brille am Sportunterricht teil – mit allen Risiken, die mit der fehlenden Sehkorrektion einhergehen. Dabei könnten Kontaktlinsen eine geeignete Alternative sein.

Trotz der beschriebenen Beeinträchtigungen bzw. Risiken für die Kinder begegnen viele der Lehrkräfte dem Thema Kontaktlinsen mit Zurückhaltung: Nur 14 % bewerten den Einsatz von Kontaktlinsen positiv, während jeweils rund 28 % neutral beziehungsweise zurückhaltend eingestellt sind und weitere 27 % unsicher. Als Gründe nennen die Befragten unter anderem fehlende Erfahrungswerte und mangelndes Wissen, Zweifel am selbstständigen Umgang der Kinder mit Kontaktlinsen sowie Bedenken bezüglich der Hygiene.

Hoher Bedarf an Aufklärung

Diese Zurückhaltung ist offenbar Ausdruck einer recht weit verbreiteten Unkenntnis, denn das Interesse an Aufklärung ist groß: 67 % der Lehrkräfte wünschen sich mehr Informationsangebote zur Früherkennung von Kurzsichtigkeit im Schulalltag. 73 % würden sowohl Experimentier- und Mitmachmaterial als auch eine kurze Handreichung für Lehrkräfte hilfreich finden.

CooperVision setzt auf Aufklärung

Die Ergebnisse machen deutlich: Es fehlt nicht an Offenheit, sondern an Informationen. Entgegen der Annahme vieler Eltern und Lehrkräfte sind Kontaktlinsen für viele kurzsichtige Kinder eine sichere[6] und alltagstaugliche Option, um scharf zu sehen und unbeschwert am Schulalltag teilnehmen zu können. Studien zeigen, dass Kinder bereits im jungen Alter schon mit Kontaktlinsen umgehen können.[7] So kann zum Beispiel die MyDay® MiSight® 1 day mit der ActivControl® Technology, die speziell für Kinder entwickelt wurde, neben der Korrektion der Kurzsichtigkeit auch deren Zunahme hemmen[2],[4],[8]

Mit der Kampagne „Sehen ist Lernen“ möchte CooperVision Lehrkräfte und Eltern für den engen Zusammenhang zwischen gutem Sehen und schulischem Lernerfolg sensibilisieren – und gleichzeitig über das Thema Kurzsichtigkeit bei Kindern sowie die Möglichkeiten von Kontaktlinsen im Kindesalter aufklären.


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