Stimmenzählung zur Olympiabewerbung Rhein/Ruhr (2036/2040/2044)
© RheinRuhr24 / Diagramm: Abstimmung aller beteiligten Städte

Stimmenzählung zur Olympiabewerbung Rhein/Ruhr (2036/2040/2044)


Am 19. April 2026 fand in insgesamt 17 Städten in Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Ratsbürgerentscheid statt. Ziel war es, die Bevölkerung darüber abstimmen zu lassen, ob sich ihre jeweilige Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligen soll.

Ablauf der Stimmenzählung

Die Abstimmung erfolgte ausschließlich per Briefwahl. Nach Ablauf der Frist wurden die Stimmen zentral ausgezählt und die Ergebnisse stadtweise veröffentlicht.

Gesamtergebnis

  • In 16 von 17 Städten gab es eine Mehrheit für die Bewerbung („Ja“)
  • Insgesamt lag die Zustimmung bei etwa zwei Dritteln der Abstimmenden
  • Nur eine Stadt (Herten) schied trotz Mehrheit aus formalen Gründen aus

Damit erhielt die Bewerbung eine breite demokratische Legitimation in der Region.

Einordnung

Die Abstimmung gilt als wichtiger Schritt im deutschen Bewerbungsverfahren. Trotz der überwiegend positiven Ergebnisse ist damit noch keine Olympiazusage verbunden. Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet erst später, welche deutsche Bewerbung ins internationale Rennen geht.

Fazit

Die Stimmenzählung zeigt eine breite Zustimmung in der Rhein-Ruhr-Region. Besonders bemerkenswert ist, dass selbst in der führenden Stadt Köln eine Mehrheit erreicht wurde – wenn auch knapp. Der einzige Ausreißer war Herten, wo das Ergebnis aus formalen Gründen nicht berücksichtigt werden konnte.


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