Gronau: Munitionsfund an Sporthalle in Epe: Arbeiten nach Weltkriegsmunition vorübergehend gestoppt
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Gronau: Munitionsfund an Sporthalle in Epe: Arbeiten nach Weltkriegsmunition vorübergehend gestoppt


Munition aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten entdeckt

Bei Bauarbeiten an der Dreifachhalle an der Gasstraße in Gronau-Epe ist Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Entdeckung wurde im Zuge von Erdarbeiten für die Fassadensanierung des Umkleidegebäudes gemacht.

Nach Angaben der Stadt wurden großkalibrige Patronen des Kalibers .50 sowie Reste entsprechender Munition im Erdreich entdeckt. Die Funde führten unmittelbar zu Sicherheitsmaßnahmen und einer Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Arbeiten zunächst vorsichtig fortgesetzt

Nach dem ersten Fund wurden die Bauarbeiten umgehend unterbrochen. Das Ordnungsamt der Stadt Gronau sowie die Bezirksregierung wurden informiert und in die weiteren Entscheidungen eingebunden.

Nach gemeinsamer Bewertung wurde entschieden, die Erdarbeiten zunächst unter besonderer Vorsicht fortzuführen. Im weiteren Verlauf wurden jedoch weitere Munitionsreste entdeckt, sodass die Arbeiten im betroffenen Bereich erneut gestoppt werden mussten.

Fundbereich bleibt bis auf Weiteres abgesperrt

Der Bereich, in dem die Munition gefunden wurde, bleibt vorerst gesperrt. Die Freigabe erfolgt erst nach Abschluss weiterer Untersuchungen und einer fachlichen Bewertung durch die zuständigen Experten.

Die Stadt Gronau und die Bezirksregierung stimmen das weitere Vorgehen derzeit eng miteinander ab. Eine Entscheidung über die nächsten Schritte wird nach aktuellem Stand Anfang der kommenden Woche erwartet.

Spezialunternehmen soll Arbeiten übernehmen

Nach der Freigabe des Geländes sollen die Erdarbeiten in dem betroffenen Bereich von einem spezialisierten und zertifizierten Fachunternehmen durchgeführt werden.

Diese Unternehmen verfügen über die notwendige Erfahrung im Umgang mit Kampfmitteln und Munitionsfunden sowie die erforderliche technische Ausrüstung, um die Arbeiten sicher fortzuführen.

Keine Gefahr für die Öffentlichkeit

Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Gefahr für Anwohner, Besucher oder andere Personen in der Umgebung der Sporthalle.

Die bislang gefundene Munition wurde vollständig beseitigt. Die zuständigen Behörden betonen, dass alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden und der Bereich fortlaufend überwacht wird.

Übrige Arbeiten an der Sporthalle laufen weiter

Die Sperrung betrifft ausschließlich den unmittelbaren Fundbereich. Alle anderen Arbeiten an der Sporthalle können ohne Einschränkungen fortgesetzt werden.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass die laufende Fassadensanierung weitgehend planmäßig fortgeführt werden kann, während die Untersuchungen im Bereich des Munitionsfundes andauern.

Weltkriegsmunition wird bei Bauarbeiten immer wieder entdeckt

Munitionsfunde aus dem Zweiten Weltkrieg sind insbesondere bei Erdarbeiten in Nordrhein-Westfalen keine Seltenheit. Viele Kampfmittel befinden sich auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch im Boden und werden häufig erst bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen entdeckt.

Aus Sicherheitsgründen müssen solche Funde stets durch Fachkräfte begutachtet und gegebenenfalls beseitigt werden, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Stadt und Bezirksregierung koordinieren weiteres Vorgehen

Die Stadt Gronau und die Bezirksregierung arbeiten nun gemeinsam daran, die Situation abschließend zu bewerten und einen sicheren Fortgang der Baumaßnahmen zu gewährleisten.

Bis eine endgültige Freigabe vorliegt, bleibt der Fundbereich abgesperrt. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass nach Abschluss der Untersuchungen Klarheit über das weitere Vorgehen besteht.


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