Lecker wie früher bei Oma.
Für: 4–6 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Kochzeit: ca. 1,5–2 Stunden
Zutaten
- 1 Suppenhuhn (ca. 1,5–2 kg)
- 2,5–3 Liter kaltes Wasser
- 2–3 Möhren
- ½ Knollensellerie
- 1 Stange Lauch
- 1 Petersilienwurzel
- 1 Zwiebel
- 2 Lorbeerblätter
- 5–8 Pfefferkörner
- 2–3 Wacholderbeeren, optional
- 1 Bund Petersilie
- Salz
- etwas Schnittlauch zum Servieren
- optional: Suppennudeln
Zubereitung
1. Huhn vorbereiten
Das Suppenhuhn kurz unter kaltem Wasser abspülen und in einen großen Topf geben. Mit etwa 2,5–3 Litern kaltem Wasser vollständig bedecken.
2. Langsam erhitzen
Das Wasser langsam zum Kochen bringen. Sobald sich Schaum an der Oberfläche bildet, diesen mit einer Schaumkelle sorgfältig abschöpfen. Dadurch wird die Brühe später schön klar.
3. Gemüse vorbereiten
Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel und Lauch grob schneiden. Die Zwiebel halbieren. Für besonders viel Aroma kannst du die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten in einer trockenen Pfanne kräftig anrösten, bis sie dunkelbraun sind.
4. Suppe köcheln lassen
Gemüse, Zwiebel, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und optional Wacholderbeeren zum Huhn geben.
Die Suppe nun bei sehr niedriger Hitze 1,5–2 Stunden sanft köcheln lassen. Sie sollte nicht sprudelnd kochen – nur leicht simmern.
5. Huhn herausnehmen
Das Huhn vorsichtig aus der Brühe nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Fleisch von Haut und Knochen lösen und in mundgerechte Stücke zupfen.
6. Brühe abseihen
Die Brühe durch ein feines Sieb gießen. Das gekochte Gemüse kannst du teilweise wieder in die Suppe geben oder durch frisches Gemüse ersetzen.
7. Fertigstellen
Die Brühe mit Salz abschmecken. Hühnerfleisch und Gemüse wieder hineingeben und noch etwa 5–10 Minuten erwärmen.
Wer mag, kocht Suppennudeln separat und gibt sie erst beim Servieren in die Suppe. So bleibt die Brühe schön klar und die Nudeln werden nicht matschig.
Zum Schluss reichlich frische Petersilie und Schnittlauch darüberstreuen.
Mein Tipp für besonders guten Geschmack
Die Suppe wird besonders aromatisch, wenn du sie wirklich langsam und lange köcheln lässt. Nicht zu viel Wasser verwenden und erst gegen Ende kräftig salzen. Die angeröstete Zwiebel sorgt außerdem für eine wunderbar goldene Farbe und ein tieferes Aroma.
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