Rücksicht auf heimische Wildtiere bei der Rasenpflege
Mähroboter erleichtern die Rasenpflege, können für Igel und andere kleine Wildtiere jedoch zur Gefahr werden. Besonders in der Dämmerung und bei Dunkelheit steigt das Risiko, dass Tiere mit den Geräten in Kontakt kommen und dabei schwer verletzt oder getötet werden können. Aufgrund einer Anregung aus der Bürgerschaft im letzten Hauptausschuss bittet die Stadtverwaltung darum, Mähroboter im Sinne eines tierfreundlichen Einsatzes nur bei Tageslicht zu nutzen.
Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Bei Gefahr rollen sie sich häufig zusammen, anstatt zu fliehen. Auch andere kleine, bodennah lebende Tiere können durch Mähroboter gefährdet werden.
Wer einen Mähroboter nutzt, kann mit einfachen Maßnahmen zum Schutz der Tiere beitragen: Das Gerät sollte möglichst bei Tageslicht fahren. Vor dem Mähen empfiehlt es sich, die Rasenfläche auf Tiere zu kontrollieren. Hecken, Laubhaufen und andere naturnahe Bereiche bieten zudem wichtige Rückzugsorte und sollten möglichst erhalten bleiben.
Als Orientierung gilt: frühestens eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang und eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang. Die meisten Geräte lassen sich über eine Zeitschaltfunktion entsprechend programmieren. Mit geringem Aufwand lässt sich damit ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz im eigenen Garten leisten.








